13. Juni 2009
Die Shoppingtour von Real Madrid findet kein Ende, nach Kaká (für 65 Millionen Euro vom AC Mailand) und Cristiano Ronaldo (für 94 Millionen Euro von Manchester United) wurde jetzt scheinbar auch David Villa vom Ligakonkurrenten CF Valencia verpflichtet, und das für die Summe von rund 40 Millionen Euro.
Ein stattlicher Preis für den 27-Jährigen, der in der vergangenen Saison ganze 28 Tore für Valencia erzielen konnte, was den Klub aber nicht in die Champions League brachte, die dem klammen Verein (rund 550 Millionen Euro Schulden) geholfen hätte. Nun muss wohl das Tafelsilber Valencias veräußert werden, um keine weiteren finanziellen Probleme zu bekommen.
Ich habe noch immer den Verdacht, dass Real Madrid es trotz der vielen Einkäufe nicht schaffen wird sich international an die Spitze zu setzen. Denn auch mit Zidane & Co. hatte Real zwar viele Stars, aber keine eingeschworene Truppe. In der heimischen Liga macht zudem Erzrivale FC Barcelona Druck, die auch ohne den Kauf von vielen Stars den Madrilenen sehr gut Paroli bieten können.
Trotzdem ist David Villa in meinen Augen ein sehr guter Transfer für Real Madrid, allerdings darf man nicht die Defensive vernachlässigen, die schon während der ersten Amtsperiode von Florentino Perez der Schwachpunkt der Königlichen war. Aber dort soll ja ohnehin Nemanja Vidic von ManU gekauft werden.
2. Juni 2009
Und da ist es passiert, der erste internationale Großtransfer für diese Saison wurde getätigt, Kaká wechselt für stolze 64,5 Millionen Euro vom AC Mailand zu Real Madrid und ist damit auf Rang 2 der teuersten Transfers aller Zeiten gesprungen.
Obwohl der Brasilianer immer wieder kräftig dementierte wechseln zu wollen, hat er es jetzt doch getan und ist dem Ruf vom neuen und alten Real-Präsidenten Florentino Perez gefolgt. Dass auch Geld einiges mit der Sache zu tun haben dürfte, sollte klar sein.
Kaká ist für mich wieder mal ein Beispiel der “Herzensangelegenheiten”, zu denen er seinen Ex-Klub Milan gezählt hat, wie es auch schon Mario Gomez und Manuel Neuer getan haben. Dennoch zeigt sich einmal mehr, dass Geld die Welt regiert und Kaká nur nicht zu ManC gewechselt ist, weil da die sportliche Perspektive nicht so gut war wie bei Real und nicht weil er Milan so liebt. Und ich wette, dass Manuel Neuer auch wechseln wird (zu Bayern); sein Interview heute nach dem Spiel bekräftigt meinen Verdacht.
Ich bin mir sicher, dass man sich bei Milan gehörig in den Hintern beißen wird, weil Kaká nicht für 125 Millionen Euro zu Manchester City sondern für nur rund die Hälfte zu Real Madrid gewechselt ist. Für Kaká mag der Transfer eine Steigerung sein, für Milan hingegen ist es der Verlust eines Stars und einer Menge Asche.
29. Mai 2009
Nein, keine Sorge, hier geht es jetzt nicht um Bürgerrechte (auch wenn das ein wichtiges Thema ist), sondern weiterhin um Fußball. Diesmal geht es um ein Gerücht, das mir gerade in den Sinn gekommen ist und wahrscheinlich einfach nur ein Traum von mir ist, der nie in Erfüllung gehen wird. Dennoch möchte ich den Traum kurz erläutern.
Cristiano Ronaldo will weg von Manchester United und hin zu Real Madrid, doch jetzt könnte es ganz anders kommen. Medienberichten zufolge hat Real Madrid kein Interesse mehr daran viel Geld für einen Spieler auszugeben sondern lieber in mehrere günstigere Spieler zu investieren. Darunter auch den Brasilianer Kaká, der vom AC Mailand für rund 60 Millionen Euro gekauft werden soll.
Kommt Kaká ist eine Verpflichtung von Cristiano Ronaldo so gut wie ausgeschlossen und dieser steht plötzlich ohne Wunschverein da, möchte aber dennoch weg von ManU. Sir Alex Ferguson hat sich scheinbar damit abgefunden und dürfte CR ziehen lassen. Im Gegenzug dazu hätte der Schotte gerne Franck Ribéry vom FC Bayern verpflichtet.
Warum nicht also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Man schickt Cristiano Ronaldo zu Bayern, bekommt dafür Franck Ribéry und die Summe von 10-20 Millionen Euro obendrauf. Für mich klingt das so erstmal ganz gut, allerdings dürfte CR wohl keine Lust haben in der Bundesliga zu kicken und das Gehalt von ihm dürfte dem Uli Hoeneß auch zu hoch sein. Deshalb wird aus dem Deal wohl nichts, träumen wird aber noch erlaubt sein…